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27.10.2014 (pm) Litzelstetter Sozial- und Pflegesprechstunde beantwortet 100. Anliegen

„Die Menschen beginnen, sich zunehmend früher mit der Vorsorge zu beschäftigen“

Die Sozial- und Pflegesprechstunde der Litzelstetter Nachbarschaftshilfe e.V. hat aktuell das 100. Anliegen von Ratsuchenden aus der Bürgerschaft beantwortet und verzeichnet damit seit ihrem Bestehen Mitte 2013 eine kontinuierliche Nachfrage zu den unterschiedlichsten Themenbereichen. Der Leiter der Sprechstunde, Dennis Riehle, zieht deshalb eine positive Zwischenbilanz des Angebots, das an zwei Terminen pro Monat in der Ortsverwaltung des Teilortes abgehalten wird:

„100 Personen haben mittlerweile die Sprechstunde aufgesucht oder nahmen über Telefon, Post oder Mail Kontakt zu mir auf. Damit übertrifft die Resonanz eindeutig die anfänglichen Erwartungen, die ich selbst an das Projekt gestellt habe. Besonders positiv stimmt mich, dass die Anfragen aus einer breiten Bevölkerungsschicht herangetragen werden. Es beginnt bei Fragen zur Förderung und Hilfe von Familien, Sorgen und Nöten in der Erziehung und Unklarheiten über Ansprüche auf Sozialleistungen bei Arbeitslosigkeit, Erwerbsminderung oder Schwerbehinderung und zieht sich über seelsorgerliche Gespräche bei Trauerfällen bis hin zu dem umfangreichen Spektrum Unterstützung bei Antragsstellungen auf Pflegeleistungen und Beratung in Sachen Betreuungsvollmachten oder Hilfsmittel für den Alltag im Alter“.

Riehle selbst ist es dabei wichtig, stets klarzustellen, dass die Sprechstunde nur einen wegweisenden Charakter haben kann: „Ich stelle nicht die Anforderung an diese Gespräche, dass jedes Problem gleich im ersten Anlauf gelöst wird. Das kann ich als Ehrenamtlicher nicht leisten. Viel eher versuche ich, mir einen Überblick über die Situation der jeweiligen Person zu verschaffen und ihr dann durch die richtigen Tipps und Ratschläge die nächsten Schritte aufzuzeigen. Das kann die Vermittlung an die zuständige Behörde sein, aber auch das ‚Übersetzen‘ von Formularen in eine alltägliche Sprache“. Ein sich langsam veränderndes Bewusstsein bei den Menschen stimmt Riehle besonders optimistisch: „Immer mehr Besucher der Sprechstunde haben Fragen zur Vorsorge. Die Gesellschaft lernt, nicht mehr bis zum Eintritt des Akutfalls zu warten, sondern sich frühzeitig Gedanken über Maßnahmen zu machen, die beispielsweise im Alter viel Kummer ersparen können“.

Die Sprechstunde wird weiterhin an einem Montagvormittag und Donnerstagnachmittag im Monat angeboten. Sie ist kostenlos und wird von der Litzelstetter Nachbarschaftshilfe e.V. getragen Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Termine können den Medien und Aushängen entnommen werden, die nächsten sind 03.11.2014, 9 – 11 Uhr und 27.11.2014, 15 – 17 Uhr, Rathaus Litzelstetten, 1. OG. Zudem steht Riehle im Falle dessen, dass die Sprechstunde nicht besucht werden kann, auch per Telefon (07531/955401) oder  L-NRhl-Dnnsd zur Verfügung.  

(Pressemitteilung der Litzelstetter Nachbarschaftshilfe e.V.)

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