Litzelstetten mit Mainau

06.03.2014 (dr) Narren blicken mit unterschiedlichen Gefühlen auf Fastnacht zurück

Pünktlich zum Aschermittwoch hat die Narrenzunft „Kuckuck“ die Fastnacht 2014 verbrannt. Am neuen „Kuckucksnest“, rund um das „Milchhäusle“ im Komturweg, nahmen die Mäschgerle Abschied von der Fünften Jahreszeit, die im Teilort nicht immer ruhig verlief. Entsprechend blickten die Veranstalter auch mit gemischten Gefühlen auf die vergangenen Tage zurück, nachdem das „Warm-Up“ rund um die Litzelstetter Seeblickhalle mit einem umfangreichen Polizeieinsatz und einer Räumung des Geländes zu Ende gegangen war.

Dennoch konnten sich die „Kuckuck“ ab dem “Schmotzige Dunschtig“ einer Vielzahl an Besuchern sicher sein. Offenbar hatten die Veränderungen im Programmablauf positiven Einfluss auf die Zahl der Teilnehmer. Der „Hemdglonker-Umzug“, der in diesem Jahr erstmals mit dem Narrenbaustellen zusammen ausgerichtet wurde, zog friedlich durch die Straßen. Und auch der „Bunte Abend“ war ein großer Erfolg, weshalb es von ihm im kommenden Jahr auch zwei Termine geben soll.

Der „Fackelumzug“ ist dagegen Geschichte. Nach den gewaltsamen Vorfällen wird die Narrenzunft darauf verzichten. Der programmatische Teil dürfte stattdessen wachsen: Mit den Auftritten der Balletttänzer, den Büttenreden und den musikalischen Höhepunkten habe man stets gute Erfahrungen gemacht und wolle diese Inhalte daher ausbauen. Zunächst einmal ist nun jedoch das Fasten angesagt: Mit entsprechendem Wehmut verabschiedeten die Narren durch das Einfangen ihres “Kuckucks“ und das traditionelle Geldbörsen-Waschen. Ein Höhepunkt steht noch bevor: Das Verbrennen des Fastenfunkens auf dem Purren.   

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