Litzelstetten mit Mainau - friedlich

25.02.2014 (dr) Narrenzunft zieht Schlussfolgerungen nach gewalttätigen Störaktionen

Nach den heftigen Auseinandersetzungen mit bis zu 50 Jugendlichen am Rande des „Fastnachts-WarmUps“ in der Litzelstetter „Seeblickhalle“ in der Nacht vom 21. auf 22. Februar 2014 hat die ausrichtende Narrenzunft „Kuckuck“ entschieden, die Veranstaltung in den kommenden Jahren nicht mehr zu wiederholen. Stattdessen soll ein zweiter „Bunter Abend“ angeboten werden.

Zunftmeister Johannes Grundel zeigte sich enttäuscht über die Vorkommnisse, bei denen mehrere Polizeibeamte und Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes angegriffen worden waren. Nachdem sich ähnliche Ereignisse bereits in den Vorjahren zugetragen hatten und auch der Einsatz von mehr Personal die Eskalation nicht verhindern konnte, wolle man auf den „Fackelrumzug“ und die anschließende Party in der Sporthalle künftig verzichten.

Zu den Ausschreitungen kam es, als im Außenbereich der Halle, für den die Narrenzunft kein Hausrecht besitzt, Dutzende angetrunkene junge Erwachsene in Streit gerieten und letztlich auf die heranrückenden Polizisten übergriffig wurden. Auch aus der Kernstadt und aus Dingelsdorf sollen zahlreiche Jugendliche unter der Menge gewesen sein. Unklar ist, ob diese sich wie in früheren Jahren erneut über soziale Netzwerke gezielt verabredet hatten. Die Mehrzweckhalle musste gegen 1 Uhr von der Polizei geräumt werden.

Auch Ortsvorsteher Heribert Baumann hatte sich entsetzt über das Ausmaß der Krawalle gezeigt. Es sei nicht hinzunehmen, dass ein Bruchteil von Störenfrieden die Freude vieler Festgäste zerstöre. Litzelstetten dürfe nicht zum Dorf der Randale werden. Die Narrenzunft prüft derzeit noch weitere Konsequenzen. Als Veranstalter möchte sie Einblick in die aufgenommenen Personalien der Jugendlichen werfen, um gegebenenfalls rechtliche Schritte einzuleiten.

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