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25.10.2013 Da sind wir schon weiter - Totschlagargumente gegen Stegverlängerung ziehen nicht mehr!

(von Wolfgang Flick (LUGa) zum heutigen Südkurier-Artikel „Vision mit vielen Fragezeichen – Ortschaftsrat denkt über Stegverlängerung nach".)

Da sind wir schon weiter – die „Totschlagargumente“ Naturschutz und Genehmigungen ziehen nicht mehr! Stattdessen lohnt es sich, z.B. den Naturschutz als Chance zu sehen. Das tut der Landschaft gut, der Flora und Fauna und uns Menschen. Und Genehmigungen haben ebenfalls eine sinnvolle Grundlage, nämlich die Abwägung von sehr berechtigtem öffentlichen Interesse und anderen Belangen.

Nur ein Aspekt: das Foto unten zeigt die Mainaubucht an einem Samstagnachmittag eines normalen Sommerwochenendes. 

Rund 100 Boote haben geankert, um in den Sonntag hinein hier zu übernachten. Kurzer Vergleich: 100 Boote kommen und fahren wieder = 200 Schiffsbewegungen in 24 Stunden. Die geplanten Solarbootfahrten waren mit 5 Fahrten an 3 von 7 Wochentagen geplant = 10 (2 x 5) Anfahrten und Abfahrten in 24 Stunden.

Soweit zum Naturschutz an sich in der Mainaubucht und zur Zusatzbelastung durch Solarbootfahrten. Die Wasser- und Lärmbelastung lassen wir mal außer acht.

Aus anderen Litzelstetter Projekten in Zusammenarbeit mit dem Naturschutz haben wir gelernt, dass wir eigentlich unsere Ziele sehr gut gemeinsam erreichen können. Die Stegverlängerung und die Solarbootfahrten bieten jedenfalls einige Chancen zur Verbesserung der heutigen Naturschutz-Situation in der Mainaubucht. Wenn der Südkurier noch die übliche „Utopie-Vision-Traum“-Welle reitet, ist er nicht mehr ganz auf dem Laufenden.

Und wenn befragte Zeitgenossen weiterhin die bisherigen „Totschlagargumente“ äußern, dann ist das gefühlt oft garnicht gegen die geäußerte Idee gerichtet, sondern gegen die Konsequenz, dass die Öffentlichkeit sich näher mit Details und existierenden Gegebenheiten beschäftigen würde. Da lässt man lieber alles beim seit Jahren akzeptierten Arrangement z.B. von Naturschutz und Genehmigungen, anstatt eine „neue Baustelle“ mit viel zusätzlicher Arbeit aufzumachen.

Aber der LUGa arbeitet da gerne weiterhin mit und hilft, für alle nachvollziehbare Entscheidungsgrundlagen zu ermitteln.

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