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10.10.2014 (dr) Neuer Brunnen am Derbyweg soll Quelle einfassen

Das Problem ist nicht neu, doch jetzt soll endlich eine Lösung geschaffen werden: Eine Quelle, die unter dem „Milchhäusle“ im Komturweg entlang fließt, führt zu beständiger Feuchtigkeit in dem Gebäude. Früher fasste ein Brunnen an der Ecke des Eingangs zum Derbyweg das Wasser ein. Der Ortschaftsrat beschloss nun in seiner aktuellen Sitzung, an gleicher Stelle wieder einen Brunnen zu errichten. Gemeinsam mit selbigem auf dem Dorfplatz würde man dann der Quelle Herr werden. Zwar steht noch eine endgültige Zusage des Eigentümers aus, auf dessen Grundstück der Brunnen installiert werden soll; doch der Ortschaftsrat gab seinerseits bereits grünes Licht für die Maßnahme.

Im Haushalt sind 8000 Euro vorgesehen, um den Brunnen anzuschaffen und anzuschließen. Die Investition erscheint bei alleinigen Stromgebühren von 300 Euro für die Pumpe, die derzeit Tag und Nacht funktioniert, um das Quellwasser aus dem Bereich des Untergrunds am „Milchhäusle“ abzuleiten. Mit einer Schüttung von 0,4 Liter pro Sekunde entstehen jährlich Abwassermengen von 200 – 300 Personen, die die ungefasste Quelle verursacht. Damit würde mit dem neuen Brunnen Schluss sein, denn er könnte das Quellwasser direkt in das vor etwa einem Jahr in der Blumenstraße verlegte Leerrohr leiten, das direkt in den Bodensee führt. Das Quellwasser hat eine ausreichende Qualität, um dem See überlassen zu werden – und würde damit keine Abwasserkosten mehr ansammeln.

In früheren Zeiten fand sich an gleicher Stelle ein doppelseitiger Brunnen; seine Anschaffung würde heute etwa 2500 Euro kosten, rechnete Ortsvorsteher Heribert Baumann vor. Weitere Kosten entstünden durch das Setzen des Brunnens, die Kanalzuleitung vom Milchhäusle bis zum Brunnen und durch die Überleitung in das Leerrohr. Mit ausreichend großen Leitungen würde nach Ansicht von Experten ausreichend Druck von 40 Kubikmetern Wasser pro Tag entstehen, damit keine Pumpen mehr benötigt würden. Der Ortschaftsrat votierte einstimmig dafür, dass der neue Brunnen stufenförmig ausgerichtet sein soll. Mehrheitlich entschied man sich zudem für einen Hahn aus Stahl, der am Ende des Brunnentrogs stehen soll und im Stein integriert ist. Aus Lärmschutzgründen soll dieser das Wasser nicht zu weit in den Trog fallen lassen. Mit dem Auftrag, zudem eine abgeschrägte Form des Brunnens zu wählen, gab der Ortschaftsrat dem Amt für Stadtplanung und Umwelt, Frau Renate Gauß, die Bitte um entsprechende Besorgung einer solchen Variante, die umgehend nach der Übereinkunft über einen Überlassungsvertrag mit dem Grundstückseigentümer noch in diesem Herbst einbetoniert werden könnte.

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