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Litzelstetten - mobil

24.09.2014 (dr) Geschäftsführer der Stadtwerke stellt sich Fragen zum Busangebot

Der noch recht neu in seinem Amt wirkende Geschäftsführer der Stadtwerke Konstanz, Dr. Norbert Reuter, der seit Jahresbeginn Konrad Frommer nachfolgte und mit Kuno Werner nun das Tandem an der Spitze des Unternehmens bildet, hat sich in der Litzelstetter Ortschaftsratssitzung vom 23. September den Mandatsträgern und den Bürgern vorgestellt. Dabei wurde er mit einer Vielzahl an Fragen und Anliegen aus der Bevölkerung konfrontiert, die er ausgiebig beantwortete.

Ortsvorsteher Heribert Baumann betonte anfangs, dass besonders der Busbetrieb für Litzelstetten von Bedeutung sei. Reuter, der für die Fachbereiche Mobilität und Freizeit zuständig ist, konnte deshalb auf Lob und Kritik für die Linie 4 und die Linie 6 eingehen, die für Litzelstetten „die Nabelschnur zur Innenstadt“ seien, wie Baumann erörterte. Durch verschiedene Faktoren, wie einem Zuwachs der Studenten, mehr Bewusstsein für den ÖPNV und einem Anstieg der Touristen, sei die Auslastung der Linie 4 rasant gestiegen, so der Ortsvorsteher.

Dr. Reuter dankte zunächst allen Kunden, die dazu beitrügen, dass Konstanz mit einer stetig zunehmenden Zahl an Fahrgästen deutlich über der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs im Bundesdurchschnitt liege. In Bezug auf die Linie 4 hätte sich für die Stadtwerke der Eindruck ergeben, dass sich die zusätzlich eingesetzten Busse zur Verdichtung des Taktes nicht so bewährt hätten, wie man das erwartet hatte. Man habe daher überlegt, stattdessen die Kapazitäten zu den bestehenden und bewährten halbstündlichen Fahrzeiten zu erhöhen. Eine Streichung im Angebot werde es aber in keinem Fall geben.

Bürger widersprachen den automatisch stichprobenartig ermittelten Fahrgastzahlen, die der Geschäftsführer mitbrachte. Sie erlebten eine durchgängige Auslastung der Linie 4, die „fast immer zu vollen Bussen“ führe. Einige Wortmeldungen gingen daher einhellig in die Forderung nach einem konsequenten Viertelstundentakt. Dr. Reuter sicherte zu, nochmals Auswertungen der erhobenen Zahlen vornehmen zu lassen und diese dann öffentlich den Bürgern zu präsentieren. Auch bei der anstehenden Erstellung eines Nahverkehrsplanes werde man gezwungen sein, ehrlich mit dem Bedarf umzugehen. „Und natürlich werden wir, gerade im Sinne unserer Kunden, dann umgehend dort nachbessern, wo es nötig ist“, so Reuter.

Für Ende 2015 stellte der Geschäftsführer zudem in Aussicht, dass getestete Anhängerzüge und größere Gelenkbusse eingesetzt würden, die eine Entlastung bringen sollten. Diskutiert werde auch weiterhin ein Ringverkehr der Linie 4/13 über das Industriegebiet. Eine zusätzliche Prüfung sagte Reuter für den Anschluss der Linie 6 an den Zugverkehr am Wochenende zu, der durch den neuen Fahrplan nicht mehr gegeben sei. Reuter erklärte, dass man die neuen Fahrzeiten in der Abwägung der verschiedenen Aufgaben der Linie 6 vorgenommen habe. Zudem deutete der Geschäftsführer an, dass durch ein neues Konzept für den Altstadtring, das der Gemeinderat debattieren werde, eine Verbesserung der Pünktlichkeit auf der Strecke angestrebt werde.

Aus den Reihen des Ortschaftsrates sprach Markus Riedle zunächst Lob aus. Im Vergleich zu anderen Regionen sei man in Konstanz gut versorgt, was die Anbindung an den ÖPNV angehe. Er ermutigte Reuter, die „Zwischenkurse“ der Linie 4 noch besser zu bewerben, um eine Verteilung der Fahrgäste auf dieses Angebot zu erreichen. Ein von ihm angeregtes Informationssystem über die Abfahrtszeiten könne es nach Angaben Reuters an wichtigen Haltestellen in Konstanz bereits ab nächstem Jahr geben. Dann sei die Technik so weit, dass die Busse ihren jeweiligen Standort automatisch meldeten. Zudem werde man eine Testphase einführen, in der die Mitnahme von Fahrrädern in den Bussen in Zeiten schwacher Auslastung erlaubt werde, kündigte Reuter abschließend an.

Eine besonders positive Rückmeldung erhielt der Geschäftsführer für den neuen Bademeister am Strandbad Litzelstetten. Ortsvorsteher Heribert Baumann meldete zurück, dass eine Vielzahl von Lob für den engagierten Mitarbeiter eingegangen sei.

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