Litzelstetten mit Mainau - lebenswert

01.12.2012 (dr) Litzelstetten geht ein Licht auf

Pünktlich am Vorabend der ersten Advent ging für viele Litzelstetter ein Wunsch in Erfüllung: Die zentral gelegene katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul wird nun beleuchtet. Offiziell gingen die Strahler um 17 Uhr an, die fortan vor allem den Kirchturm in einen zarten Leuchtton einhüllen. Rund 50 Bürger waren gekommen, um diesen Augenblick mit zu verfolgen.

Zur Begrüßung stellte Ortsvorsteher Heribert Baumann fest, dass Litzelstetten ein „weiteres Licht aufgehe“. Er erinnerte an die schon seit längerem bestehenden Überlegungen, die erstmals 2007 und 2008 von Ortschaftsrat Markus Riedle angestoßen wurden. Ihm galt der besondere Dank des Abends, zumal er in Zusammenarbeit mit Wolfgang Flick, Vorsitzender Litzelstetter Unternehmer- und Gastgeberkreises (LUGa), wesentlich zur Organisation für das Gelingen der nun bestehenden Beleuchtung beigetragen hatte.

Riedle wiederum war dankbar für die Offenheit, die von der Pfarrgemeinde aus entgegenkam. Zwar habe man dort die Kosten nicht selbst tragen können, war aber jederzeit für Unterstützung bereit. Nicht zuletzt lag die Realisierung damit aber auch in den Händen vieler Litzelstetter Bürger, Unternehmer und Sponsoren, die durch Spenden das Zustandekommen des benötigten Beitrags rasch gesichert hatten. Ein größerer Betrag der Familie Dr. Fuchs trug sogar dazu bei, dass mittlerweile mehr finanzielle Mittel zur Verfügung standen, als eigentlich gebraucht werden. Der Überschuss wird nach Einvernehmen zweckgebunden der Bürgerstiftung übergeben, die es für die Jugendcontainer am Entengraben aufbewahren wird.

Für die technische Umsetzung waren maßgeblich die Stadtwerke verantwortlich. Sie hatten die Bestrahlung überhaupt erst möglich gemacht. Auch allen Mitwirkenden im Vorfeld und an diesem Abend wurde ein großer Applaus zuteil. Bei Sekt und Orangensaft wurde unter dem leuchtenden Kirchturm auf dieses in neuem Glanz erstrahlte Wahrzeichen des Ortes angestoßen. Markus Riedle schilderte eindrücklich, dass es umfängliche Wege gebraucht hatte, um zu dem Moment der Einweihung zu kommen: Naturschutzrechtliche Prüfungen wegen Fledermäusen im Turm, das Finden des richtigen Lichts und der passenden Plätze für die Strahler und letztlich die Gelder und die Technik, die beschafft werden mussten.
Pfarrer Bernd Zimmermann betonte, dass die Kirche inmitten des Ortes nun aufgewertet wurde. So sei nicht nur ihr Turm bis spät abends in die Weite sichtbar, sondern erinnere auch an Gottes Gegenwart. Beim Vorbeifahren wünsche er sich, dass sich mancher Einwohner oder Gast künftig öfter auf diesen Gedanken besinne.

Unter dem Segen übergab Zimmermann diesen beleuchteten Kirchturm in eine dunkle und kalte erste Nacht, die von mehreren Dutzend Litzelstettern noch zum Besuch des ersten Adventsfensters an der Unterkirche genutzt wurde. Bei Punsch und Gebäck wurden die ersten weihnachtlichen Lieder gesungen und Geschichten erzählt. Passender konnte man kaum in das neue Kirchenjahr starten…

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Inbetriebnahme der Kirchturmbeleuchtung in Konstanz-Litzelstetten am 01.12.2012

(c) Fotos: Wolfgang Flick

 
 

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